Wenn es um Wasserkosten geht

Die Kosten für Trinkwasser und Abwasser sind ein nicht unbeträchtlicher Faktor bei den Nebenkosten für das Wohnen in der Mietwohnung und im Eigenheim. Allerdings kann der Wasseranbieter nicht so einfach gewechselt werden wie die Anbieter für Strom, Gas, Öl oder Telefon. Damit Wasser eine wirklich gute Qualität behält, muss es möglichst nahe bei den belieferten Wohnorten gewonnen werden.

Deutschland hat eine hervorragende Qualität des Trinkwassers. Diese hohe Qualität hat ihren Preis. Dazu gehören hochwertige Systeme für die Aufbereitung des Wassers nach den neuesten technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Außerdem muss Abwasser so geleitet werden, dass es keine Verschmutzungen verursachen kann. Die Wasserqualität für das Trinkwasser muss regelmäßig überprüft werden. Ganze Heere von hoch spezialisierten Fachleuten sind mit Gewinnung und Überprüfung des hochwertigen deutschen Trinkwassers beschäftigt.

Damit hängt auch die Problematik zusammen, nicht einfach den Anbieter für Wasser wechseln zu können. Das Wasser, an das wir so hohe Ansprüche stellen, ist nicht so einfach von jedem Betreiber einer Wassergewinnungsanlage, in dieser Wertigkeit zu liefern. Der regionale Wasseranbieter ist vorgegeben. Ein Wechsel ist nicht möglich.


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Einkauf von Unternehmen in kommunale Wasserversorgung

Es gibt durchaus eine gewisse Tendenz, dass sich Energieversorger und private Unternehmen auch in die Wasserversorgung der kommunalen Betriebe mit einkaufen. Da jedoch beim Wettbewerb beim Wasser, anders als beim unveränderlichen Strom und Gas, um die Qualität um des Preises willen zu fürchten sein könnte, wäre hier eigentlich eine groß angelegte Privatisierung nur sehr begrenzt zu begrüßen.

Auf die Höhe des Wasserpreises hat somit der Verbraucher in Deutschland keinen Einfluss. Das Wasser gilt nicht als eine Handelsware, sondern als ein grundsätzlich wichtiges Lebensmittel, woraus sich auch sehr strenge Vorschriften für Gewinnung und Qualität ergeben. Die Wasserversorgung ist in öffentlicher Hand und wird vorrangig von den einzelnen Kommunen geleitet.

So ergeben sich zwar unterschiedliche Preise beim Trinkwasser von einer Region zur anderen, einem kommunalen Versorger zum anderen, für den jeweiligen Ort sie die Preise jedoch nicht zu beeinflussen.

Verbraucher müssen beim Wasser selbst aktiv werden

In einem Miethaus ist es dann schwierig, Einfluss auf die Wasserkosten und Abwasserkosten zu nehmen, wenn diese auf die Mieter umgelegt werden. Hier müssten für den merklichen Erfolg  schon alle Mieter am Wasserverbrauch sparen. Gibt es jedoch auch für das Kaltwasser Wasseruhren, dann kann schon auf diesen Faktor der Nebenkosten kräftig eingewirkt werden. Ebenso kommen Sparmaßnahmen beim Wasser bei einem Eigenheim zum Tragen.

Hier können einige Tipps behilflich sein, den Wasserverbrauch zu senken, ohne deshalb auf das wichtige Nass in richtiger Menge verzichten zu müssen. So kann die Toilettenspülung mit einer Spartaste ausgerüstet werden, damit nicht bei jeder Spülung übermäßig viel Wasser verbraucht wird. Im Eigenheim kann die Spülung an einen Speicher für Regenwasser angeschlossen werden. Ein solcher Regenspeicher sollte in jedem Garten vorhanden sein. Er kann für so manches Brauchwasser und die Bewässerung des Gartens wertvolles Trinkwasser sparen. Im Verhältnis zum Baden ist Duschen entschieden sparsamer. Außerdem kann noch Wasser durch regelbare Wasserhähne und Duschköpfe gespart werden.

Weder sollte unter fließendem Wasser abgewaschen werden, noch sollten die Kochtöpfe mit mehr Wasser als nötig gefüllt werden. Gemüse-Kochwasser muss nicht weggegossen, sondern kann für Suppen oder eine Brühe weiter verwendet werden. Bewässerungsanzeigen bei den Blumen verhüten ein übermäßiges Gießen, wenn vielleicht nur die oberste Erdschicht bei großen Töpfen mal trocken aussieht. Oft hat die Pflanze noch genügend Wasser in der Tiefe. Auch muss der Wischeimer für einen kleinen Raum nicht bis zum Rand gefüllt sein.

Alte Waschmaschinen und alte Geschirrspüler verbrauchen meist nicht nur zu viel Strom, sondern auch viel zu viel Wasser. Die modernen Geräte sind auch für den Verbrauch von Wasser regelbar und sind entschieden sparsamer.

Dabei ist der sparsame Umgang mit dem Wasser nicht nur unter dem Aspekt des Geldes zu sehen. Wasser ist ein kostbarer Rohstoff, gleichzeitig lebenswichtig. Mit dem Wasser sollte also auch in Bezug auf die Umwelt sparsam und überlegt umgegangen werden. Außerdem belastet Vergeudung von teurem Trinkwasser den gesamten Wasserkreislauf auch bezüglich der Kosten für die Wassergewinnung.

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