Wege in Hof und Garten müssen gepflegt werden

Wege und Einfahrten pflegen

Im Außenbereich des Hauses gibt es viele Wege, die täglich benutzt werden und deswegen auch ausreichend gepflegt werden müssen. Alle Materialien finden sich in Gehwegen wieder, wobei Pflaster und Klinker am meisten verwendet werden. Gerade bei Pflaster ist es wichtig, dass die Oberfläche regelmäßig gereinigt wird, damit Schmutz und Moos sich gar nicht erst festsetzen kann. Weiterhin müssen die Fugen mit Sand ausgekehrt werden, damit sich das Pflaster nicht senkt. Sollten Risse oder schadhafte Stellen auftreten, so ist es wichtig, dass diese Fehler ausgebessert werden.

 

Beim Pflaster können zum Beispiel einzelne Steine ersetzt werden. Dazu muss der beschädigte Stein aus dem Pflaster mit dem geeigneten Werkzeug entfernt werden. Der neue Pflasterstein wird in die Lücke angepasst und bei Bedarf zugeschnitten. Danach wird in die Fugen wieder Sand eingearbeitet. Wege oder eine Einfahrt, die aus Pflastersteinen bestehen, sind im Allgemeinen sehr widerstandsfähig und belastbar, wobei den Gestaltungsmöglichkeiten grundsätzlich keine Grenzen gesetzt sind. Einfarbiges Pflaster, aber auch ein Mosaikmuster kann auf Zufahrts- oder Gehwegen eingesetzt werden.

 

Besonders belastbar sind Klinkersteine im Außenbereich, die nicht nur für die Fassade, sondern auch für Wege benutzt werden können und auf die gleiche Weise wie Pflastersteine verlegt werden.


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Bei der Sanierung der Einfahrt sind einige Punkte zu beachten

Bevor die Einfahrt neu gepflastert oder betoniert werden kann, muss zuerst der alte Belag entfernt werden. Beton wird mit einem Presslufthammer oder einem Boschhammer aufgestemmt und die Brocken werden entfernt. Sofern die alten Pflastersteine nicht wieder verwendet werden sollen, kann bei Pflaster ebenso verfahren werden, andernfalls allerdings sollten die Steine vorsichtig aus dem Sand-Kies-Bett gehoben werden. Ist der alte Belag restlos entfernt, sollte der Untergrund ausgeglichen und überschüssige Erde abgetragen werden.

 

Danach werden Schotter und Sand im gleichen Mischungsverhältnis aufgetragen und gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt. Ganz wichtig ist es, dass bei dem Untergrund gleich zu Beginn auf das richtige seitliche Gefälle geachtet wird, das in etwa 2,5 Prozent betragen sollte, damit sich das Regenwasser nicht später auf der Einfahrt sammelt und nicht abfließen kann. Sand und Schotter werden dann mit einem Rüttler verdichtet, bevor eine weitere Schicht aufgetragen wird und der Vorgang wiederholt wird.

 

Dadurch ist gewährleistet, dass der Untergrund fest ist und es später nicht zur Absenkung an manchen Stellen kommt. Danach wird Brechsand auf den Untergrund aufgetragen, der ebenfalls mit dem Rüttler verdichtet wird und später als Trageschicht dient. Der Sand muss abgezogen werden, bevor das Pflaster verlegt werden kann. Gespannte Schnüre dienen dabei als Höhenkontrolle, wobei immer nur eine begrenzte Fläche abgezogen wird, auf der an einem Tag das Pflaster verlegt werden kann.

Ein solider Untergrund ist die Basis für alle Arten von Wegen

Ganz egal, welches Material dann später für die Wege oder Zufahrten verwendet wird, wichtig ist, dass der Untergrund das richtige Gefälle hat und keine Unebenheiten aufweist. Dann kann entweder eine Betonschicht aufgebracht werden, die abgezogen und glatt gemacht wird, oder aber auch Kunststoffgitter verlegt werden. Bei der Verwendung von Klinkersteinen in Zufahrten sollten die Steine im Grätenmuster verlegt werden, da so einer möglichen Absenkung gleich zu Beginn entgegen gewirkt werden kann.

 

Bei Gehwegen können die Steine nach einem beliebigen Muster verlegt werden, wobei sich bei einem an die Zufahrt angrenzenden Gehweg eine gerade Legeweise anbietet. Als Begrenzung am Rand eignen sich zum Beispiel große Feldsteine, die einen optischen Kontrast zu den Klinkersteinen bilden und so klar den Wegesrand abgrenzen. Für die Fugen wird so genannter Brechsand verwendet, der in die Ritzen eingeschlemmt wird und für den nötigen Halt sorgt. Auf diese Weise kann sich das Pflaster aus Klinkersteinen bei Belastung nicht verschieben.

 

Bei Zufahrten ist es vor einer Sanierung ratsam, zu überlegen, welcher Bodenbelag in Frage kommt. Wird die Einfahrt beispielsweise auch von Lastautos genutzt, wie etwa einem Heizölauto, so sollte ein widerstandsfähiger Belag gewählt werden. Natursteinpflaster ist eher ungeeignet, da es eine weiche Oberfläche hat, die zu Rissen neigt. Bei der Benutzung durch PKW's kann dieses Pflaster bedenkenlos verwendet werden. 

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