Informationen zu Windpocken

Hilfe bei Windpocken

Das Windpockenvirus ist identisch mit dem Erreger der Gürtelrose. Es wird durch Kontakt von Mensch zu Mensch, außerdem durch Tröpfchen und durch strömende Luft übertragen, die noch keine Windpocken hatten und die dann an Windpocken erkranken. Eine Ansteckungsgefahr besteht 1 Tag vor bis 1 Woche nach Beginn des Hautausschlages. Die Inkubationszeit (von der Ansteckung bis zum Krankheitsbeginn) beträgt 2-3 Wochen. Erkrankungen sind am häufigsten zwischen dem 5. und 9. Lebensjahr, selten schon bei Neugeborenen und Kindern im 1. Lebensjahr. Auch Erwachsene können an Windpocken erkranken. Zweiterkrankungen an Windpocken kommen bei Kindern mit Leukämie oder einem anderen Geschwulstleiden vor, wenn diese angesteckt worden sind.


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Krankheitserscheinungen bei Windpocken

Meist fehlt Fieber, oder das Fieber ist gering. Der Hautausschlag beginnt am 2. Krankheitstag mit kleinen roten Flecken, aus denen bald kleine Knötchen, dann Bläschen mit rotem Hof werden, die stark jucken, aufgekratzt werden und danach mit einer Kruste bedeckt sind. Beim Eindringen von Bakterien kann sich eine eitrige Entzündung entwickeln, die mit Narbenbildung abheilt. Die Krusten fallen nach 5-20 Tagen ab. In den ersten 4 Tagen treten wiederholt neue Bläschen auf, so dass frische und ältere Bläschen nebeneinander vorkommen.

 

Die Ausbreitung ist charakteristisch: Die Hautbläschen beginnen am Rumpf und greifen dann auf Gesicht, behaarte Kopfhaut, Oberarme und Oberschenkel über und sind an Handtellern und Fußsohlen wenig ausgeprägt. In der Mundhöhle, manchmal auch auf der Augenbindehaut und Scheidenschleimhaut können flache, leicht platzende Bläschen entstehen, die schmerzhaft sind. Charakteristisch für die Windpockenbläschen ist, dass sie in Gruppen stehen und stark jucken. Schwere Windpocken gibt es bei angeborenen Erkrankungen und bei Geschwulstleiden. Nach der 2. Lebenswoche auftretende Windpocken sind nach der Geburt erworben und verlaufen im Allgemeinen leichter als die angeborenen Windpocken.

Windpocken - Komplikationen und Behandlung

Eine bakterielle Infektion der Hautbläschen ist häufig, da die Kinder die Windpockenbläschen aufkratzen. Hierdurch kann höheres Fieber ausgelöst werden. Eine Gehirnentzündung ist nicht so häufig wie bei Masern. Eine Lungenentzündung tritt vorwiegend bei Erwachsenen auf und ist durch das Virus selbst bedingt.

 

Gegen den Juckreiz kann man Ingelan- Puder auf die Haut bringen, oder man verabreicht durch den Mund ein Antihistaminikum. Bei bakterieller Infektion der Hautbläschen kann ein Antibiotikum rasch helfen. Acyclovir gibt man bei gleichzeitigem Bestehen eines Geschwulstleidens sowie bei Gürtelrose. Dieses wirkt bei rechtzeitiger Gabe zuverlässig und hat selten Nebenwirkungen.

 

Gürtelrose tritt nach früher durchgemachten Windpocken bei nachlassender Immunität auf. Erreger ist das Windpockenvirus, das in den Nervenzellen von Rückenmark und Hirnnerven überlebt hat. Das Virus wandert bei Gürtelrose entlang den sensiblen Nerven zur Haut. Dadurch entstehen gürtelförmige, meist einseitige Bläschen auf der Haut und starke Nervenschmerzen, auch Fieber. Die Bläschen sind größer als bei Windpocken, fließen oft zusammen und bilden nach dem Platzen Geschwüre, die mit Krusten bedeckt

 

sind. Sie finden sich häufig am Brustkorb, im Gesicht und am Ohr. Bei Kindern können auch Nervenschmerzen fehlen. Es gibt auch lang anhaltende Nervenschmerzen ohne Hautbläschen oder nach Abheilen der Hautbläschen. Der Hautausschlag kann sich über den ganzen Körper ausbreiten. Betroffen sind vor allem ältere Erwachsene und Kinder mit Geschwulstleiden, selten Kinder im 1. Lebensjahr.

 

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