Wind- und Regenschutz für Terrasse und Balkon

Wer Balkon oder Terrasse sein Eigen nennt, wird dieses Freiluftzimmer sicherlich auch so weit wie möglich nutzen wollen. Bei schönem Wetter ist das ja alles kein Problem – doch was, wenn einmal ein frischer Wind aufkommt oder es anfängt zu regnen? In Panik alles schnell zusammenpacken und ins Haus flüchten? Das ist nicht nötig. Mit geeignetem Wind- und Regenschutz werden Balkon und Terrasse wetterfest gemacht und keiner muss Regenschauer oder Windböen fürchten.

In punkto Wind- und Regenschutz gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich in unterschiedlichem Ausmaß zu schützen. Am schönsten sehen die natürlichen Schutzwände aus. Berankte Spaliere oder dichte Hecken zu beiden Seiten der Terrasse halten schon einmal einiges an Wind ab. Und wer Balkon oder Terrasse mittels einer Pergola bedacht, die mit Rankpflanzen dicht bewachsen ist, muss auch nicht vor jedem Regentropfen fliehen. Doch so schön diese pflanzlichen Wände auch sind, spenden sie doch nur begrenzten Schutz vor Wind und Wetter. Wer also auch trotz stärkerer Niederschläge im Freien sitzen möchte, muss andere Maßnahmen ergreifen.


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Sonnensegel und Markisen

Zu den einfacheren Schutzvorkehrungen gehören konventionelle Markisen. Diese Schutzdächer sind zwar in erster Linie als Sonnenschutz konzipiert, halten aber dank wasserfester Stoffe auch einiges an Regen ab. Die Markise wird fest an der Hauswand angebracht und kann entweder manuell per Kurbel oder mittels elektronischer Steuerung bedient werden. So kann die Markise bei Nichtgebrauch oder anhaltenden Schlechtwetterperioden eingeholt werden und bleibt  vor dauerhaften Witterungseinflüssen verschont. Bestens als Windschutz eignen sich auch Seitenmarkisen, die bei Bedarf ausgezogen und an einem Poller befestigt werden können.

 

Ein absoluter Pluspunkt für Markisen ist die große Auswahl an Farben und Mustern. Hier findet sich garantiert zu jedem Haus der passende Stoff. Eine vergleichsweise kostengünstige Alternative zur fest angebauten Markise ist ein Sonnensegel. Ohne großen Aufwand werden die Segel am Haus befestigt und am anderen Ende mit Seilen und Seilspannern verankert. Hier können Bäume, Pfosten oder andere Wände nützlich sein. Da Sonnensegel vorzugsweise auch aus wasserfesten Stoffen gefertigt werden, sind sie gleichzeitig Sonnen- und Wetterschutz. Allerdings sollten sie während der Wintermonate abgenommen werden, um Materialschäden vorzubeugen. Sowohl Markisen als auch Sonnensegel gibt es in Standardgrößen, sie können aber auch nach Maßvorgaben für individuelle Bedürfnisse und Anforderungen speziell angefertigt werden.

Dächer und Verglasungen

Etwas aufwändiger gestaltet sich ein Wind- und Regenschutz in Form von Terrassendächern oder Balkonverglasungen. Wer eine derartige Baumaßnahme in Betracht  zieht, sollte im Vorfeld einige entscheidende Punkte bedenken.  Da wäre zunächst die Wahl des Materials. Glas, Ziegel, Blech, Kunststoff – hier muss entschieden werden, mit welchem Material sich das persönliche Vorhaben am besten realisieren lässt und was optisch am besten zum Haus passt.

Dabei sollte in jedem Fall auch der Lichteinfall und die entstehende Geräuschkulisse berücksichtigt werden. So kann es bei Regen unter einem Blech- oder Plexiglasdach zwar trocken aber doch recht laut sein und ein tief herabgezogenes, mit Ziegeln gedecktes Terrassendach sieht zwar schön aus, wird den Lichteinfall ins dahinter liegende Wohnzimmer jedoch stark reduzieren. Beliebt sind lichtdurchlässige Glaskonstruktionen, die Terrasse und Balkon in ein zweites Wohnzimmer verwandeln. So kann man beispielsweise ein Glasdach mit seitlichen Schutzwänden aus natürlichen Materialien kombinieren. Hölzerne Rankgitter, ein dichter Bambusbusch, ein gut gewachsene Kletterrose oder eine Palisadenwand sehen nicht nur gut aus, sondern halten auch Wind und Regen ab. Wer es noch kuscheliger haben möchte, kann die Verglasung natürlich auch an den Seiten weiterführen – so erhält man eine Art Wintergarten, den man einen Großteil des Jahres nutzen kann. Auch für den Balkon gibt es Systeme, die einen kompletten Wind- und Regenschutz garantieren.

Faltbare Glaswände, die sich je nach Bedarf öffnen und schließen lassen sind hier die Luxuslösung. Entscheidet man sich für einen Komplettumbau von Balkon und Terrasse rücken allerdings auch Überlegungen zur Wärmeisolierung in den Vordergrund. Entsteht durch den völligen Wind- und Regenschutz quasi ein neues Zimmer, möchten man es vielleicht auch beheizen, um es tatsächlich ganzjährig nutzen zu können. In diesem Fall müssten die Richtlinien der EnEV (Energieeinsparverordnung) in Punkto Isolierung beachtet werden.

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