Hilfe bei Zähneknirschen in der Nacht

Ursachen von Zähneknirschen

Bruxismus ist der medizinisch korrekte Name für eine Überaktivität der Kaumuskeln. Das führt dazu, dass Betroffene mit den Zähnen knirschen oder diese immer wieder aufeinander pressen. Das Zähneknirschen zählt zu den sogenannten Parafunktionen. Das sind Aktivitäten, die keinem funktionellen Zweck dienen. Im diesem Fall also dem Zerkleinern von Nahrung. Die meisten Betroffenen erfahren von ihrem Zähneknirschen erst von anderen Personen, denn dieses Verhalten tritt meistens unbewusst im Schlaf, und hier besonders in der REM-Schlaf-Phase, auf. Teilweise pressen die Betroffenen dabei die Zähne stärker als beim normalen Kauen aufeinander. Teilweise werden dabei mehrere hundert Kilogramm erreicht.

Und das auch über mehrere Minuten. Das Zähneknirschen kann bei seelischen oder geistigen Anspannungsphasen oder länger anhaltenden Stressbelastungen auch tagsüber auftreten. Problematisch ist dabei, dass dieses Verhalten zu massiven Schäden an den Zähnen und den Kiefern führen kann. Zum einen wegen der hohen Kräfte, die auf die Zähne, die Kiefer und die Gelenke lasten. Zum anderen kommt es wegen der starken Anspannung der Kaumuskulatur zu Verspannungen im Kopf- und Halsbereich sowie zu Gesichts- und Kopfschmerzen. Der Grund für das Zähneknirschen liegt oft in einer psychischen Überlastung. Daher stößt hier die Zahnmedizin an ihre Grenzen. Sie kann zwar die Folgen behandeln und für die Zukunft abmildern. Die Ursache kann aber nur der Betroffene selbst entweder selbst beseitigen oder sich psychologische Hilfe suchen. Die Verspannungen lassen sich am besten mit Hilfe von Physiotherapie behandeln. 


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Zähneknirschen - Symptome und Diagnose

Die Ursache ist nicht immer zwangsläufig ein ernsthaftes psychologisches Problem. Im Schlaf wird oft der emotionale Stress des Tages verarbeitet. Stress in der Familie oder im Beruf schlägt sich hier nieder und kann so zum Zähneknirschen führen. In manchen Fällen kann auch eine simple Störung im Kauapparat durch eine schlecht sitzende Prothese oder Füllung die Ursache sein. Aber auch andere Erkrankungen können das Zähneknirschen verursachen. Eine Schiefhaltung der Kieferknochen oder auch eine multiple Sklerose können als Verursacher in Betracht kommen.

 

Die meisten Betroffenen merken überhaupt nicht, dass sie mit den Zähnen knirschen, da sie es im Schlaf machen. Durch die immer wieder auftretenden Kauvorgänge reiben sich die Zähne ab. Es entstehen sogenannte Schlifffacetten oder Abrasionen an den Zähnen. Im weiteren Verlauf des Zähneknirschens können sich die Zähne lockern oder sogar durchbrechen. Die Kiefermuskulatur vergrößert sich deutlich durch die ständige Anspannung, welche aber auch Verhärtungen und Verspannungen auslöst. Durch die immer größer werdenden Kräfte, die auf die Kiefergelenke wirken können Entzündungen an den Kiefergelenken und den Gelenkkapseln entstehen. Erst wenn die Beschwerden wie Verspannungen und Verhärtungen im Gesicht oder Schmerzen an den Zähnen oder den Kiefergelenken auftreten, suchen die meisten Betroffenen einen Arzt auf.

Zähneknirschen - Ursachen, Therapie und Prophylaxe

Beim Zähneknirschen ist eine Therapie schwierig. Es können eigentlich nur die Symptome und Beschwerden gemildert werden um weitere Folgeschäden zu vermeiden. Individuell angefertigte Schienen können die Zahnreihen vor weiterem Abschleifen schützen. Diese Schienen sind im Allgemeinen durchsichtig und sollten nach Möglichkeit ganztägig getragen werden. Ein ständiges bewusstes Unterdrücken des Zähneknirschens kann ebenfalls schon eine große Hilfe sein.

Die Betroffenen sollen es sich abgewöhnen und dabei können ihnen ganz einfache Mittel helfen. So kann der Betroffene sich durch farbige Klebepunkte im Auto, am Computer oder am Fernseher immer wieder selbst daran erinnern, die Kaumuskulatur zu entspannen. Sind psychische Probleme die Ursache, kann eine psychologische Therapie die beste Lösung sein. Der Therapeut kann im Gespräch die Betroffenen zu dem Grund ihrer Probleme führen und ihnen helfen, diese zu verarbeiten. Viele Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder Tai Chi können diesen Prozess ebenfalls positiv unterstützen. Wenn das Zähneknirschen über mehrere Jahre anhält oder sogar in der Intensität zunimmt, sind schwere Schäden unvermeidlich. Hilfreich ist es, sich das Zähneknirschen bewusst zu machen und aktiv dagegen zu halten.

Eine Aufbiss-Schiene kann eine weitere Abnutzung und, im schlimmsten Fall, einen Bruch der Zähne verhindern. Da das Zähneknirschen in der Hauptsache von psychischen Faktoren und Stress ausgelöst wird, sind Vermeidungs- und Entspannungstechniken und Therapien die besten Möglichkeiten, damit umzugehen und das schädliche Verhalten mit seinen Folgen dauerhaft zu vermeiden.

Aminosäuren

Lassen Sie Ihre Muskeln wachsen, mit dem richtigen Eiweiss.

Bestellen Sie gleich hier!

Tarifvergleich

Online Ihre Versicherungen vergleichen und einfach abschließen.

Hier zum Vergleich!

Vitamine

Vitamine lebensnotwendig für Ihren Körper.

Erfahren Sie mehr!

Leberreinigung

Reinigen Sie Ihre Leber nach Dr. Hulda Clark.

Gleich bestellen!