Zahnfleischbluten – Ursachen und Therapiemöglichkeiten

Zahfleischbluten richtig behandeln

Zahnfleischbluten ist das Ergebnis einer Entzündung des Zahnfleisches. Das Zahnfleisch reagiert dabei auf verschiedene Berührungen, z. B. mit der Zahnbürste mit Bluten. Handelt es sich um eine Entzündung, ist das Zahnfleisch mal mehr, mal weniger angeschwollen und rot verfärbt. Ein gesundes Zahnfleisch hat eine blassrosa Farbe. Wenn gesundes Zahnfleisch blutet, handelt es sich nicht um eine Zahnfleischentzündung, sondern um andere Ursachen.


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Ursachen, Diagnose und Therapiemöglichkeiten

Diese Ursache kann zum Beispiel eine Parodontitis sein, die durch ungenügendes und unregelmäßiges Zähneputzen entsteht. Auf den Zähnen bildet sich Plaque (ein bakterieller Zahnbelag), der neben Speiseresten auch Bakterien enthält, die zahnschädigende Säuren und Giftstoffe ausscheiden. Diese Giftstoffe können in das Zahnfleisch eindringen und sich dort vermehren. Das Immunsystem wehrt sich und eine akute Entzündung entsteht. Diese Entzündung begünstigt dann das Zahnfleischbluten, wenn sie mit harten und/oder scharfen Gegenständen, zum Beispiel einer Zahnbürste berührt wird.

 

Weitere Ursachen können beispielsweise Antikoagulantien und Leberschäden sein. Wenn aus therapeutischen Gründen gerinnungshemmdende Medikamente eingenommen werden müssen, besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass kleinere Verletzungen im Mund länger bluten als dies gewöhnlich der Fall wäre. Gleiches gilt bei Leberschäden, bei denen Gerinnungsfaktoren des Blutes nicht ausreichend produziert werden, was die Blutstillung verzögert. Gerade vor chirurgischen Eingriffen im Bereich des Mundes müssen die Werte überprüft werden, um ein negatives Blutungsverhalten zu vermeiden. Andere Gründe für Zahnfleischbluten sind außerdem ein Vitamin-C-Mangel, Schwangerschaft (hier entsteht das Zahnfleischbluten durch den veränderten Hormonhaushalt, jedoch ist spätestens zwei Monate nach der Geburt des Kindes auch die Mundschleimhaut wieder in Ordnung und das Zahnfleischbluten verschwindet), die so genannte Bluterkrankheit (Hämophilie), Leukämie oder als Nebenwirkung eines Epilepsiemedikamentes, das Hydantoin enthält. Auch die Schwangerschaftsverhütung mit Östrogenen kann Blutungen an der Schleimhaut auslösen.

 

Gelegentlich auftretende Blutungen an einzelnen Zähnen sollten als Hinweis genommen werden, dass an dieser Stelle häufiger und gründlicher geputzt werden muss. Ein Teufelskreis entsteht, wenn das Zahnfleisch bereits so entzündet ist, dass das Zähneputzen an dieser Stelle so weh tut, dass man sie beim Zähneputzen auslässt. Dadurch wird der Zahnbelag immer dicker und immer mehr Endotoxine gelangen in den Körper, was das Immunsystem in eine Abwehrkrise stürzt. Ein besonders schneller Verlauf der Krankheit in Verbindung mit unangenehmem Geruch, starken Schmerzen und Blutungen am Zahnfleisch deutet eventuell auf ernsthafte Grunderkrankungen hin und sollte durch einen Arzt oder Zahnarzt abgeklärt werden.

Beschwerden bei den Zähnen

Wenn erste Beschwerden auftauchen, ist der Gang zum Zahnarzt die richtige Entscheidung. Je früher man sich beim Zahnarzt untersuchen lässt, desto eher lassen sich Folgeerscheinungen wie Zahnausfall oder Folgekrankheiten vermeiden. Stellt sich die so genannte Schmutzgingivitis, auch als Parodontitis bekannt, als Ursache für das Zahnfleischbluten heraus, hilft eine professionelle Zahnreinigung, um den Grund dafür zu entfernen. Jedoch ist danach auch die eigene Mitarbeit angesagt, denn wenn dann wieder mangelnde Hygiene herrscht, wird es nicht lange dauern, bis derselbe Zustand wieder erreicht ist. Wenn der Betroffene jedoch an einer Herzkrankheit leidet, sollte lieber an Antibiotikum verschrieben werden, denn durch die Beseitigung der auslösenden Bakterien können diese auch in den Blutkreislauf gelangen und am Herzen eine Infektion auslösen. Nehmen Patienten Zentropil gegen Epilepsie ein, können als Folge dessen ebenfalls Blutungen und Wucherungen am Zahnfleisch beobachtet werden. Dies bezeichnet man als Elephantiasis gingivae.

 

Eine gute Prognose kann hier leider nicht abgegeben werden, weil dieses Medikament natürlich nicht abgesetzt werden kann. Eine gründliche und regelmäßige Zahnreinigung ist in so einem Fall natürlich besonders wichtig. Es gibt Formen des Zahnfleischblutens, das durch ein geschwächtes Immunsystem verursache werden. In diesem Fall ist die erste Maßnahme, das Immunsystem wieder zu stärken, zum Beispiel durch Verabreichung von Vitaminen und Spurenelementen (vor allem Vitamin B und C, Eisen und Zink). In besonders schweren Fällen wird mit Zytostatika gegen das geschwächte Immunsystem und das dadurch ausgelöste Zahnfleischbluten gekämpft. Eine Maßnahme, die nie verkehrt ist, ist die Desinfektion des „Sulcus gingivae“, der Furche zwischen dem Zahn und dem Zahnfleisch. Ein bereits sehr altes Rezept setzt sich aus Jodoform, Tween 80 als Emulgator und Glycerin zusammen und wird als Paste auf die betroffene Stelle aufgetragen.

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