Informationen zur Zerebrales Lymphom

Zerebrales Lymphom Informationen

Als zerebrales Lymphom wird eine Geschwulst innerhalb oder außerhalb des Gehirns bezeichnet, welche aus bestimmten Zellen des Immunsystems besteht, den sogenannten Lymphozyten. Normalerweise treten Lymphome in den lymphatischen Organen, wie Leber, Milz und den Lymphknoten auf und sind meistens nur schmerzlose Geschwulste. Es kann aber vorkommen, dass sich ein Lymphom in das Gehirn absiedelt. In diesem Fall spricht man von einem sekundären Gehirnlymphom. Entsteht ein Lymphom direkt im Gehirn (primär), spricht man von einem zerebralen Lymphom.

 

Da ein zerebrales Lymphom innerhalb des Gehirns entsteht, wirkt es sich auf die umliegenden Bereiche im Gehirn aus bzw. die Bereiche, die es aufgrund seiner Größe schädigt. Daher sind die Symptome unterschiedlich. Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sind die meisten Symptome und bei vielen Betroffenen führt ein zerebrales Lymphom zu Beeinträchtigungen der Gedächtnisleistung, zu Persönlichkeitsänderungen und mitunter kommt es auch zu epileptischen Anfällen. Ein zerebrales Lymphom ist meistens ein bösartiges Non-Hodgkin-Lymphom. Verglichen mit anderen Hirntumoren ist ein zerebrales Lymphom eine sehr seltene Erkrankung, wobei Männer häufiger als Frauen davon betroffen sind. In ganz Deutschland wird die Krankheit nur bei 13.000 Personen diagnostiziert und zeigt sich meistens erst im Alter zwischen 50 und 70 Jahren. Wie und aufgrund welcher Ursachen ein zerebrales Lymphom entsteht ist unbekannt. 


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Ursachen und Symptome eines Zerebrales Lymphom

Die Ursache für ein zerebrales Lymphom ist unbekannt. Es scheint aber mehrere Faktoren zu geben, die auf das Risiko, daran zu erkranken, Einfluss haben. Man vermutet zum einen negative Umwelteinflüsse wie Strahlenbelastung oder Chemikalien, aber auch Krankheitserreger stehen im Verdacht, die Krankheit auszulösen. Ebenso scheint eine gewisse erbliche Vorbelastung Einfluss zu haben. Untersuchungen haben darüber hinaus gezeigt, dass Menschen mit gesunder Immunabwehr ein geringeres Risiko haben, an einem zerebralen Lymphom zu erkranken.

 

Die Symptome können aber aufgrund der Art der Erkrankung vielfältig sein. Klagen die Betroffenen anfangs noch über Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, können im weiteren Verlauf Lähmungserscheinungen auftreten. Bei vielen Betroffenen kommt es auch zu Veränderungen im Verhalten und zu Störungen der Gedächtnisleistung. Ein zerebrales Lymphom kann ebenfalls die Sehleistung beinträchtigen, wenn Teile des Lymphoms in das Auge eindringen.

 

In einigen Fällen hat die unkontrollierte Ausbreitung des Tumors Einfluss auf die Gefäße und Teile des Gehirns können dann nicht mehr ausreichend versorgt werden. Dann kann es zu Symptomen kommen, die dene eines Schlaganfalls ähnlich sind. In Extremfällen sind bei Betroffenen auch schon epileptische Anfälle vorgekommen. Verstopft ein zerebrales Lymphom die Abflusskanäle der Hirnflüssigkeit (Liqour), kann es zur Ausbildung eines Verschlusshydrocephalus kommen. Normalerweise wird die Hirnflüssigkeit durchschnittlich 3 x täglich komplett ausgetauscht. Dabei fließt sie durch die Ablaufkanäle aus dem Hirnbereich ab. Ist dieser Kanal verstopft, schwillt der Kopf aufgrund des steigenden Flüssigkeitsdrucks an.

Therapie und Verlauf eines Zerebrales Lymphom

Was bei vielen Tumorerkrankungen gilt, gilt auch für ein zerebrales Lymphom. Je eher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung, denn ein zerebrales Lymphom hat eine hohe Wachstumsrate. In der Praxis haben sich Kombinationen aus Strahlentherapie und Chemotherapie als erfolgreich erwiesen. Die Behandlung ist aber nicht angenehm, da neben der Verabreichung von Chemotherapeutika auch Medikamente direkt in den Spinalkanal am Rückenmark gespritzt werden, um eine Ausbreitung des Lymphoms in andere Bereiche über die Hirnflüssigkeit zu verhindern.

 

Diese Medikamente haben im Allgemeinen aber deutlich unangenehme Nebenwirkungen. Die Bestrahlung wiederum erfolgt in regelmäßigen Abständen über mehrere Wochen, was für den Körper auch eine zusätzliche Belastung darstellt. In der Mehrzahl der Fälle führt die Bestrahlung zwar zum Erfolg, aber die Erkrankung tritt nach kurzer Zeit meistens wieder auf. Die Strahlentherapie kann auch nicht dauerhaft eingesetzt werden, weil mit jeder Strahlenbehandlung auch das gesunde Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird.

 

Operativ kann man gegen ein zerebrales Lymphom nicht vorgehen, da es teilweise tief im Gehirn sitzt und es auch nicht vollständig entfernt werden kann. Daher wächst es immer wieder nach. Vorbeugen kann man dem zerebralen Lymphom nicht, da die genaue Ursache nicht bekannt ist. Da die Krankheit oftmals bei Betroffenen mit einem geschwächten Immunsystem auftritt, scheint ein gesunder Lebensstil die beste Möglichkeit, sich davor zu schützen. 

Aminosäuren

Lassen Sie Ihre Muskeln wachsen, mit dem richtigen Eiweiss.

Bestellen Sie gleich hier!

Tarifvergleich

Online Ihre Versicherungen vergleichen und einfach abschließen.

Hier zum Vergleich!

Vitamine

Vitamine lebensnotwendig für Ihren Körper.

Erfahren Sie mehr!

Leberreinigung

Reinigen Sie Ihre Leber nach Dr. Hulda Clark.

Gleich bestellen!