Zimmerpflanzen – die Seele einer jeden Wohnung

Eine Wohnung ganz ohne Zimmerpflanzen wirkt kahl und unpersönlich. Besonders Fensterbänke sind ein beliebter Standort für die Gewächse, die der Wohnung zu einem wohnlichen Ambiente verhelfen sollen. Doch nicht immer gelingt es den Bewohnern, diesen Eindruck zu erzeugen.

Das kann an mehreren Faktoren liegen. Entweder passen die Gewächse in der Größe nicht oder vielleicht „beißen“ sich die Farben der blühenden Pflanzen auch mit den übrigen Wohnaccessoires. Einen ganz trübseligen Eindruck macht die Wohnung, wenn die Pflanzen nicht prächtig gedeihen. Damit dies alles nicht geschieht, gibt es einige goldene Regeln für den Kauf und die Pflege von Blumen, die in der Wohnung stehen sollen. 


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Welche Pflanze passt an welchen Standort?

Im Geschäft sah die Azalee noch sehr prächtig aus und beeindruckte durch die weißen Blüten mit dem zarten rosa Rand. Jetzt verliert sie die Blätter, die Knospen werden braun, noch bevor sie aufgeblüht sind. Was ist passiert? Vor dem Blumenkauf ist es zwingend notwendig, sich über die idealen Standortbedingungen der Wunschpflanze zu informieren. Grundsätzlich gilt: Eine blühende Pflanze braucht nicht nur einen hellen, sondern wenn möglich auch sonnigen Standort.

Dennoch muss die Möglichkeit bestehen, sie beispielsweise im Sommer vor zu viel direkter Einstrahlung zu schützen. So sind für blühende Pflanzen Fensterbänke von Ost-, Süd- oder Westfenstern dann sehr günstig, wenn es möglich ist, ein Rollo oder Plissee vor die Scheibe zu ziehen, wenn es draußen zu warm wird. Nicht blühende Gewächse vertragen auch Standorte ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die gefährdet einige Grünpflanzen sogar. Der Handel ist schon vor Jahrzehnten dazu übergegangen, die Pflanzen mit kleinen Hinweisschildern auszustatten, auf denen die Standortbedingungen durch Symbole klar definiert sind. Eine Sonne bedeutet, dass die Blume Sonne verträgt, eine halb verdunkelte Sonne bedeutet, dass sie nur wenig Sonnenlicht zum Gedeihen benötigt, eine dunkle Sonne heißt: Diese Pflanze braucht ein schattiges Plätzchen. Dunkelheit verträgt keine Blume. Insgesamt sollen die Blumen die Atmosphäre der Wohnung unterstreichen. Ein helles lichtdurchflutetes Wohnzimmer mit zierlichen Möbeln und zarten Farben verträgt keine zwei Meter hohe ausladende Jucca-Palme. Die Größe und Form der Gewächse sollte zur Einrichtung passen. Dann lassen sich besonders rankende Gewächse sogar als Gardinenersatz um ein Fenster herum nutzen.

Auch die Farben spielen bei der Wahl der Blumen eine große Rolle. Natürlich sieht das Blümchen mit den lilafarbenen Blüten zauberhaft aus. Wenn sie aber auf einem Tisch mit einer knallroten Decke stehen soll, ist dies eine Farbkombination, die nur wenigen Menschen gefällt. Die Farben „beißen“ sich. Eindeutig besser ist es, bei der Wahl der blühenden Pflanzen auch darauf zu achten, dass die Blütenfarbe ins Gesamtbild passt

Nur gut gedeihende Blumen machen in der Wohnung Freude

Ebenso wichtig wie der richtige Standort ist die Pflege der Gewächse. Eine Blume mit hängenden Blättern, die an den Rändern schon braun werden, ist kein erfreulicher Anblick. Hat die Pflanze einen idealen Standort kann sie aber mit ein wenig Sachkenntnis schon bald wachsen und gedeihen. Entscheidend dafür sind einige wichtige Pflegepunkte. Jede Pflanze sollte während der Vegetationsperiode regelmäßig gedüngt werden. Das bedeutet, dass sie von Februar bis Oktober einmal wöchentlich mit Nährstoffen versorgt wird. Verschiedene Hersteller bieten dazu Flüssigdünger an.

Es ist wichtig, diesen nicht überzudosieren, denn auch das kann der Pflanze schaden. Ganz entscheidend für das gesunde Wachstum einer Pflanze ist auch die Menge an Wasser, die sie benötigt. Grundsätzlich gilt die Regel: Blühende Gewächse benötigen mehr Wasser als nicht blühende. Der Grund hierfür liegt zum einen darin, dass sie einen sonnigeren Standort haben, das Wasser verdunstet schneller. Zum anderen benötigen diese Blumen das Mehr an Wasser für ihre Blüten.

Grünpflanzen benötigen unterschiedliche Wassermengen. Pflanzen mit dickfleischigen Blättern können das Wasser länger speichern als solche mit zarten dünnen Blättern. Zwei Pflanzenarten benötigen extrem wenig Wasser. Sie kommen mit einem Fingerhut voll Wasser eine  Woche aus. Dies sind alle Kakteen und Orchideen. Orchideenliebhaber vertreten unterschiedliche Pflegeansätze. Während die einen raten, das wenige Wasser an die Wurzeln zu gießen, schwören andere darauf, sie in nicht zu kaltes Wasser zu tauchen. 

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