Regelschmerzen - Allgemeine Informationen und Ursachen

Regel der Frauen - Regelschmerzen

Es kommt bei fast jeder Frau zeitweise oder regelmäßig vor, dass sie unter Regelschmerzen (Dysmenorrhö) leidet. Die so genannten primären Regelschmerzen treten überwiegend bei jüngeren Frauen auf. Ihnen liegt keine Erkrankung zugrunde. Die sekundäre Dysmenorrhö tritt im Gegensatz dazu eher bei Frauen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf. Ursache für diese Art von Regelschmerzen sind so genannte gynäkologische Grunderkrankungen. Bei der primären Dysmenorrhö ist wahrscheinlich die Hormonumstellung, die mit der ersten Regelblutung auftritt, verantwortlich. Im Menstruationszyklus wird Arachidonsäure in großen Mengen gebildet, eine Vorstufe der Prostaglandine.

 

Östrogene und Gestagene sorgen dann dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut dicker wird. Die Prostaglandine bewirken, dass sich die Muskulatur der Gebärmutter zusammenzieht, um die Schleimhaut abzustoßen. Durch dieses Zusammenziehen wird jedoch das Gewebe schlechter durchblutet und mit weniger Sauerstoff versorgt, wodurch bei einigen Frauen die typischen, krampfartigen Schmerzen entstehen.

 

Die primäre Dysmenorrhö wird begünstigt, wenn eine besonders frühe erste Regelblutung vor dem zwölften Lebensjahr einsetzt, wenn ein sehr niedriger BMI oder eine sehr lange, kurze oder unregelmäßige Menstruation vorliegt, durch Rauchen oder Alkoholkonsum oder wenn bereits Familienangehörige ebenfalls unter Dysmenorrhö leiden. Bei sekundären Regelschmerzen sind eher physische bzw. gynäkologische Grunderkrankungen verantwortlich, zum Beispiel Entzündungen der Gebärmutter, Myome oder die so genannte Endometriose (Gebärmutterschleimhautwucherung), die jedoch in vielen Fällen nicht als Ursache für Dysmenorrhö anerkannt wird. Des Weiteren können auch mechanische Verhütungsmittel im Bereich des Gebärmutterhalses (Spirale) Ursache für sekundäre Regelschmerzen sein.


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Symptome und Diagnose bei Regelschmerzen

Symptome für primäre Regelschmerzen sind in der Regel ziehende, beinahe kolikartige Unterleibs- und Rückenschmerzen durch das verstärkte Zusammenziehen der Gebärmutter. Im Gegensatz zu den normalen Menstruationskontraktionen können sie über einen längeren Zeitraum anhalten und sehr häufig und sehr unregelmäßig auftreten. Begleitende Symptome sind zum Beispiel Durchfall und Übelkeit, in einigen Fällen auch mit Erbrechen sowie Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein und Müdigkeit. Die krampfartigen Schmerzen beginnen bei der primären Dysmenorrhö kurz vor oder mit dem Einsetzen der Menstruation.

 

In manchen Fällen sind die Beschwerden so stark, dass die Frauen in ihrem Alltag sehr beeinträchtigt werden und teilweise nicht zur Arbeit gehen können. Bei der sekundären Dysmenorrhö treten ähnliche Symptome wie bei der primären Dysmenorrhö auf, jedoch sind diese je nach der zugrundeliegenden Erkrankung variabel. Betroffene berichten zusätzlich über sehr starke und sehr lang anhaltende Regelblutungen. Die Diagnose der Regelschmerzen hängt vom Typ ab.

 

Liegen keine körperlichen Erkrankungen zugrunde, wird der Arzt primäre Regelschmerzen diagnostizieren. In einem Gespräch befragt er die Betroffenen nach der Art und dem Verlauf der Schmerzen. Es wird außerdem eine gynäkologische Untersuchung mit Abtasten der Geschlechtsorgane, Gebärmutter und Eierstöcken durchgeführt. Bei einem Verdacht auf sekundäre Regelschmerzen werden außerdem Bluttests und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. 

Therapie und Prophylaxe bei Regelschmerzen

Bei primären Regelschmerzen beschränkt sich die Therapie auf die Linderung der Beschwerden, der Arzt verschreibt im Allgemeinen entsprechende Schmerzmittel (NSAR). Diese sind teilweise auch rezeptfrei erhältlich und mindern die Bildung von Prostaglandin, das dazu führt, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht. Jedoch haben diese teilweise beträchtlich Nebenwirkungen, so dass sie nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden sollen.

 

Auch hormonelle Verhütungsmittel können die Beschwerden lindern, jedoch ist dies natürlich nur sinnvoll, wenn die Betroffene gerade nicht schwanger werden möchte. Wer keine Medikamente nehmen möchte, kann sich auch mit Bewegungsübungen zur Muskelentspannung und daraus folgenden Entkrampfung der Beckenmuskulatur oder mit Sport behelfen. Weiterhin helfen auch die Einnahme von Vitamin B, krampflösenden Tees (z. B. mit Johanniskraut oder Gänsefingerkraut), Magnesium (in größeren Mengen enhalten in Nüssen, Weizenkeimen, Hülsenfrüchten und ungeschältem Reis) oder warme Entspannungsbäder. Des Weiteren sollte man auf eine ausgewogene Ernährung mit Ballaststoffen achten, um Krankheiten und Schmerzen vorzubeugen. Koffeinhaltige Getränke sollten nur in Maßen getrunken werden.

 

Eine Gewichtszunahme in der zweiten Zyklushälfte kann auf Wasseransammlungen im Gewebe hindeuten. Eine salzarme Ernährung hilft meistens, diese Symptome zu vermindern. Bei sekundären Regelschmerzen richtet sich die Therapie nach der ursächlichen Erkrankung. Wenn diese behandelt wird, verschwinden im Allgemeinen auch die Regelschmerzen wieder. Eine Vorbeugung von Dysmenorrhö ist nur bedingt möglich. Gesunde Ernährung und Sport helfen, die Schmerzen zu verringern.

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